Auszug von Zitaten aus www.funkenflug1998.de
Die aktuellen Mobilfunkhandys (GSM-Standard) und
Schnurlostelefone (DECT-Standard) funktionieren mit
gepulsten Mikrowellen. Die Trägerfrequenz bei den D-Netz-Handys liegt bei 900
Megahertz (MHz), bei den E-Netz-Handys bei 1800 MHz und bei den Schnurlosen bei
1900 MHz. Die Pulsfrequenz ist beim D- und E-Netz-Handy 217 Hertz (Hz) und beim
DECT-Schnurlosen 100 Hz. Ansonsten werden gepulste
Wellen bisher nur beim Mikrowellenherd, beim Radar und in der Medizin eingesetzt.
Ganz neue Funktechniken wie Bluetooth, WLAN oder
Tetra senden ebenfalls gepulst.D- und E-Netz-Handys
strahlen mit einer maximalen Leistung von 2 Watt (W), je nach Situation und
Abstand zu einer der nächsten Basisstationen, die sich in einigen hundert
Metern oder wenigen Kilometern Entfernung auf Türmen, Masten, Dächern, Kaminen,
Silos... befinden. Handys regeln ihre Leistung also dem momentanen Bedarf
entsprechen herauf oder herunter. Die mittlere Leistung eines Handys dürfte im
Alltag bei 50-500 Milliwatt (mW) liegen. DECT-Schnurlose strahlen dagegen mit einer konstanten
Leistung von 250 mW, sowohl die kleine Basisstation als auch der Hörer, sie
regeln nicht nach. Die Leistung eines DECT-Schnurlostelefones
-und somit die Strahlungsintensität- ist also mit der eines Handys vergleichbar.Handys strahlen beim Telefonieren nonstop,
ganz ausgeschaltet gar nicht. In Stand-By-Funktion
geben sie lediglich ab und zu einen kurzen Impuls ab, um den Kontakt zur
nächsten Basisstation zu gewährleisten, diesen mit voller Leistung. Die DECT-Hörer strahlen auch nur beim Telefonat. Die
unscheinbaren DECT-Basisstationen, und das ist ihr
besonderes Problem, strahlen jedoch nonstop, tag und nacht,
volle Leistung, bis 300 Meterweit, solange der Netzstecker in der Steckdose steckt,
auch wenn gar nicht telefoniert wird.Die
Strahlungsstärke wird in Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²) angegeben. Mit
zunehmendem Abstand zur Feldquelle nimmt die Strahlungsstärke immer mehr und
immer schneller ab.Die Berechnungsgrundlage der
rechtlich verbindlichen Grenzwerte gilt dem Schutz vor thermischen Effekten,
sprich vor übermäßiger Erhitzung von Körpern oder Körperteilen im Einfluss der
elektromagnetischen Strahlung. Andere biologische Effekte und gesundheitliche
Schäden von Kopfschmerz über Schlafprobleme bis Alzheimer und Krebs, die bei
viel niedrigeren Feldintensitäten im Gespräch sind, bleiben bei diesen
theoretischen Grenzwertberechnungen unberücksichtigt. Grenzwerte gelten nur für
ortsfeste Anlagen wie Funktürme, nicht für Handys oder Schnurlose, hier ist der
Nutzer selbst verantwortlich. Mit der funkenden Handyantenne am Ohr werden
selbst die hoch angesetzten Grenzwerte erreicht oder überschritten. Die
gepulsten Mikrowellen von Handys und DECT-Schnurlosen
sind in ihrer physikalischen Art und biologischen Wirkung ähnlich. Deshalb
lassen sich alle Zitate prinzipiell auf beide Techniken beziehen.
"Bei unseren Forschungen haben wir
menschliches Blut in Reagenzgläsern mit gepulsten Mikrowellen bestrahlt, die
ähnlich der Handystrahlung sind. Es zeigte sich, dass sich unter dem
Feldeinfluss die Zellkerne spalten. Es gibt Beweise für Schäden durch
Mobilfunk. Dabei geht es nicht nur um Hirntumore, Krebs und Blutveränderungen sondern auch um genetische Störungen
und andere Probleme. Wenn wir jetzt keine umfassenden Forschungen anstellen
und die Augen verschließen, dann wird das nichts bringen. Mit den vielen
Informationen, die wir zum jetzigen Zeitpunkt in der Hand haben, ist
Entwarnung absolut unhaltbar."
Dr. George Carlo, Medizin-Physiker und wissenschaftlicher
Leiter einer im Auftrag der US-Mobilfunkindustrie durchgeführten
27-Millionen-Dollar-Studie (1999) |
"Das wichtigste Ergebnis unserer
Studie ist, dass sich die Lymphknotenkrebsrate bei Mäusen mehr als
verdoppelte, nachdem die Tiere neun Monate lang zweimal täglich nur eine
halbe Stunde mit gepulsten elektromagnetischen Handywellen bestrahlt wurden.
Es ist offensichtlich, dass die Telefonindustrie nicht erfreut war über
unsere Ergebnisse, weil sie zeigten, dass es Gesundheitsrisiken gibt."
Dr. Michael Repacholi,
WHO-Beauftragter für elektromagnetische Felder, zu seiner Forschung im
Auftrag der australischen Telekom (Telstra), 'Focus-TV' (25. Mai 1997) |
"Keine Firma der Welt entwickelt ein
Arzneimittel, das bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das
Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das
werde beim Menschen schon nicht auftreten."
Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche
Hochschule Hannover, zur Repacholi-Studie in der
'Süddeutschen Zeitung' (22. Mai 1997) |
"Rattenhirne sind nach Bestrahlung mit Mikrowellen, wie man sie vom Mobilfunk kennt, übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen aus, verursacht durch die elektromagnetische Strahlung. Proteine durchdringen die Blut-Hirn-Schranke, nachdem sie von der Strahlung geöffnet wurde. Proteine gehören ins Blut, niemals ins Gehirn. Auch Medikamente und Gifte, die sonst nicht durch diese Schranke kommen würden, finden jetzt den ungehinderten, direkten Weg ins Gehirn mit uneinschätzbaren Folgen. Die Proteine und Schadstoffe verbleiben in den Hirnen mehrere Tage, also lange über die Expositionszeit hinaus." Die Blut-Hirn-Schranke ist eine Zellschicht zum lebenswichtigen Schutz des Gehirnes vor schädigenden Stoffen aus dem Blutkreislauf. Sauerstoff und andere zuträgliche Nahrungsbestandteile lässt sie durch. Kohlendioxid und andere Abfallprodukte sowie Gifte und Schadstoffe wehrt sie ab.Besorgniserregend ist, dass schon niedrige Mikrowellen-Intensitäten diese Barriere angreifen. Die Forscher fanden diese Hirneffekte bei der Hälfte aller Versuchstiere bereits bei Strahlungsstärken von einigen 1000 µW/m². Mit dieser Intensität muss man im Umfeld bis 100 Meter um Mobilfunksender herum rechnen, bis 10 Meter in der Nähe von Handy-Telefonierern und bis 2 Meter an DECT-Telefonen.)Prof. Arne Brun, Dr.
Bertil Perssion und Prof. Leif Salford,
Universität Lund (2000) |
"Je länger die Blut-Hirn-Schranken mit gepulsten Mikrowellen bestrahlt werden, desto durchlässiger werden sie. Nach zwei Tagen war das schon auffällig, nach vier Tagen wurde es immer deutlicher."Prof. Dr. Johannes Goeke,
Fachhochschule Köln, und Dr. Florian Stögbauer,
Neurologie der Universitätsklinik Münster (Juni 2001) |
"Regierung und Industrie haben versichert,
Mobilfunk wäre völlig ungefährlich. Es gibt eine große Zahl
wissenschaftlicher Ergebnisse, die das widerlegen. Wir haben
Forschungsergebnisse zusammengestellt, die von Regierungen und der Industrie
finanziert wurden und die belegen, dass die Strahlung unter anderem folgende
Effekte verursacht: Veränderungen von Hirnaktivität und Reaktionszeit, des
Herz- und Kreislaufsystems, Kalzium-Ionenflusses
und Zentralnervensystems; Reduktion der Produktion von TSH-Hormonen,
der REM-Schlafphasen, Spermienzahl bei Ratten, Zell-Proliferationsrate und des Hormons Melatonin; Erhöhung der Hirntumorrate, Augentumorrate,
Chromosomen-Aberration, DNS-Synthese, Krebsrate bei Mäusen und
Embryonen-Mortalität bei Küken, von Stresshormonen, DNS-Strangbrüchen, des
Hörstammhirn-Respons und Tumor-Nekrosis-Faktors bei
Mäusen; die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke und Veränderungen der Genaktivität; Störung von empfindlichen technischen
Geräten wie Herzschrittmachern; Schlafstörung, Müdigkeit, Schwindel,
Blutdruckerhöhung, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen,
Unwohlsein; Verhaltensstörungen, Verwerfen, Konjunktivitis,
Milchleistungsabfall und Fruchtbarkeitsstörungen bei Rindern."
"Die Beweislage ist überwältigend, dass elektromagnetische Strahlen gentoxisch sind, dass sie zelluläre Ionen, Neurotransmitter und Neurohormone verändern, mit den Hirn- und Herzsignalen interferieren und Krebs erzeugen. Da Hirn, Herz und Zellen intern elektromagnetische Signale für ihre eigene Regulation und Steuerung nutzen, einschließlich derer, die im EEG, EKG veranschaulicht werden, sind sie auch für elektromagnetische Signale von außen sehr sensibel, die als Störsignale wirken. Insofern sind diese biologischen und Gesundheitseffekte verständlich."Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln University
Neuseeland, mehrere Auszüge aus seinen Stellungnahmen zum Thema Mobilfunk im
Auftrag der Regierung Neuseelands, mehrfach international veröffentlicht und
unter anderem vorgetragen vor dem Europa-Parlament in Brüssel (Oktober 1999,
Januar 2000, Mai und Juni 2000) |
"Jede Schule in England erhielt von
der Regierung die schriftliche Aufforderung, Schülern vom Handytelefonieren
abzuraten. Das Gesundheitsministerium will die Industrie verpflichten,
entsprechende Hinweise an Kinder, Jugendliche und deren Familien zu
verteilen, um sie aufzuklären und zu warnen."
'The Times' (27. Juli
2000) |
"Hirntumore durch Handys. Eine
dramatische Entwicklung: Allein im Bundesstaat Western Australia
ist die Gehirntumorrate bei Männern um 50 Prozent und Frauen um 62,5 Prozent
gestiegen!"
Prof. Andrew Davidson, australischer
Krebsspezialist, in den Medien (Januar 1998) (Experten machen sich in
Australien Sorgen über die rapide zunehmenden Hirntumorerkrankungen. War die
Hirntumorstatistik lange Zeit stabil, so stieg sie in den letzten Jahren mit
der sprunghaften Zunahme von Handys ebenso sprunghaft in die Höhe. Die
Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang.) |
"Wegen der gepulsten
Mikrowellenbelastung und ihrer Eigenschaft pausenlos zu funken, bekamen alle DECT-Telefone die Bewertung 'nicht empfehlenswert'."
Magazin 'Öko-Test' zu den Messungen an DECT-Schnurlostelefonen (September 2002) |
"Bei allen Probanden kam es unter
Handyeinfluss zu einer signifikanten Reduzierung der schnellbeweglichen Spermatozoen."
Prof. Dr. M. Davoudi, Dr.
C. Brössner und Dr. W. Kuber,
österreichische Ärzte und Wissenschaftler der Urologie des
Landeskrankenhauses Oberwart (5. Oktober 2001) |
"Handys im Stromsparmodus zerstören das Erbgut in weißen Blutkörperchen." Im Stromsparmodus (CTX) wird bei modernen Handys mit einer Frequenz von 8 Hz gesendet. Dieser Sparmodus schaltet sich automatisch ein, wenn man beim Telefonieren nichts sagt, also nur zuhört. So wird weniger Energie verbraucht. Die schwedische Forschergruppe unter der Leitung von Prof. Belyaev bestrahlte menschliches Blut mit diesen 8-Hz-Feldern. Danach zeigte das Blut Veränderungen in der Struktur der Erbsubstanz, die erst nach 19 Stunden wieder zurückgingen. Zudem beobachteten die Forscher eine Zerstörung der DNA, die man auch von der Exposition mit radioaktiver Strahlung kennt.Prof. Dr. Belyaev,
Universität Stockholm, in seinem Vortrag auf der Konferenz der Gesellschaft
für Bioelektromagnetik in Quebec/Kanada (Juni 2002) |
"Das Risiko für einen Hirntumor ist statistisch signifikant erhöht,
es nimmt mit der Nutzungsdauer zu. Das Risiko wurde vor allem für Tumore im
Schläfenbereich jener Kopfseite festgestellt, an der die Handys vorwiegend
genutzt werden." Die erneute schwedische Studie, welche eine ältere der
gleichen Wissenschaftler bestätigt, wurde mit 1617 Hirntumorpatienten im
Alter von 20 bis 80 Jahren durchgeführt.
Dr. Lennart Hardell und
Dr. Kjell Hansson in 'EMF-Monitor'
Nr. 5 (Oktober 2002) |