Ärzteresolution
Der Einfluss der Strahlung von Handys und Handymasten wird zunehmend auch von der österreichischen Ärzteschaft diskutiert. Das Referat Umweltmedizin der Österreichischen Ärztekammer veranstaltete am 19. November 2005 im Niederösterreichischen Landtag in St. Pölten eine Tagung zum Thema „Mobilfunkanwendungen und Gesundheit“. Neben über hundert Ärzten aus dem deutschsprachigen Raum nahmen auch Vertreter verschiedenster Mobilfunk-Bürgerinitiativen teil. Unter den Teilnehmern auch Mag. Harald Gerstgrasser, der schon seit Jahren versucht, die Problematik im Ausseerland zu thematisieren. Unter den Referenten waren Univ.Prof.Dr. Michael Kundi von der Medizinischen Universität Wien, der sehr deutlich auf zahlreiche gesundheitsrelevante Effekte der Mobilfunkstrahlung, die von Handys ausgeht, hinwies. Diese reichen auch jetzt schon aus, Vorsorgemaßnahmen zu rechtfertigen. Auch Dr. Gerd Oberfeld, Umweltmediziner aus Salzburg, der im Rahmen der Mobilfunkprojekte von Mag. Gerstgrasser am Erzherzog Johann Gymnasium BORG Bad Aussee referierte, stellte seine neuesten Untersuchungen zur Beeinflussung der Gehirnströme des Menschen durch die Strahlung von Handymasten vor. Er forderte einmal mehr die Absenkung der offiziellen Grenzwerte auf ein gesundheitsverträgliches Maß. Es wurde im Rahmen der Tagung eine Ärzteresolution verabschiedet, die zahlreiche Empfehlungen zur Vorsorge und zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischer Strahlung durch Mobilfunk beinhaltet. Schon seit längerem gibt es von der Wiener Ärztekammer leicht verständliche Leitlinien für Kinder zum Umgang mit Handys.
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Vertreter von Risiko Mobilfunk Österreich/Italien von links nach rechts: Dr.Francesco Imbesi,Mag.Harald Gerstgrasser, DI Ingrid Grubauer
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Österreichische Ärztekammer Referat Umweltmedizin St. Pölten, 19. November 2005
Ärzteresolution
Mobilfunkanwendungen und Gesundheit
St. Pölten, 19. November 2205