Schulgipfel in Bad Aussee

Mit voller Kraft an einem Strang ziehen ist das Motto der drei Schulen am Bundesschulzentrum in Bad Aussee. Das absehbare Absinken der Geburtenzahlen in Österreich, aber auch im Ausseerland, im Jahr 2010 kamen nur 28 Kinder in Bad Aussee auf die  Welt, laut Bürgermeister  Otto Marl von Bad Aussee, zwingt auch im Bereich  der Schulen und des Schulstandortes  Bad Aussee zu neuen Überlegungen. Beim Schulgipfel am 31.Jänner 2011 im Stadtratssitzungssaal von Bad Aussee, zeigte eine hochkarätig besetzte Gruppe des Landesschulrates, wie wichtig der Standort  für die Steiermark ist. Landeschulratspräsident Erlitz und die für die höheren  Schulen des Ausseerlandes zuständigen Landesschulinspektoren Hinteregger, Hoffer-Munter, Christine Pichler sowie die drei Direktoren des Bundesschulzentrums  und eine sechsköpfige Visionsgruppe von je zwei LehrerInnen der drei Schulen HLW,BHAK und Erzherzog-Johann-BORG  zeigten mit Hilfe der Moderatorin Dorothea Sauer, dass die Schulen bemüht sind, aktiv der Entwicklung  abnehmender  SchülerInnenzahlen entgegen zu gehen und nach neuen Lösungen suchen, die einerseits über Kooperationen erreicht werden sollen, aber auch nach außen signalisieren sollen, dass neuen Entwicklungen positiv gegenübergestanden wird.In das  zukünftige Konzept  passt auch die für 2012 angepeilte  Neue Mittelschule , deren Interessen Bezirksschulinspektorin Waltraud Köberl vertrat. Nach der Sitzung war man sich einig, man ist auf dem richtigen Weg,  und die Visionsgruppe bekam den Auftrag und die nötigen Strukturen für eine konstruktive Arbeit auf dem neuen Weg . Im März sollen  an einem Schulentwicklungstag  für alle LehrerInnen am Bundesschulzentrum Bad Aussee die Weichen für die Zukunft erarbeitet werden. Zur Situation der  Neuen Mittelschule im Schulbezirk Gröbming und  damit auch in  Bad Aussee sehen Sie Waltraud Köberl in einem ARF-Interview ab 3. Febraur.

31. Januar, 2011, Bericht ARF