war am 14.Februar 2008 am Erzherzog-Johann-BORG zu Gast.  Mit „60° unter Null“ faszinierte er seine ZuhörerInnen.

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Im bitterkalten Herzen Sibiriens
Eine Woche verbrachte der Abenteurer aus Gosau im äußersten Nordosten Russlands, in Tschukotka)
Gouverneur dieser Region ist Multimilliardär Roman Abramowitsch. Für weitere vier Wochen führte ihn sein
„Winterurlaub“ in die autonome russische Teilrepublik Jakutien. Dort liegt Oimjakon, der Kältepol
der nördlichen Hemisphäre. In Oimjakon wurden 1926 unglaubliche minus 71,2 Grad Celsius gemessen.
Helmut Pichler: „Die Tiefsttemperatur, die ich erlebte, betrug minus 60 Grad. Eine Banane war innerhalb kürzester
Zeit steinhart gefroren, ich konnte mit ihr einen Nagel einschlagen.“ Lächelnd ergänzt er: „Der Höchstwert
während meines Aufenthalts in Oimjakon lag — nach einem Föhneinbruch — bei minus 45 Grad.“

Abgehärtete Menschen, Kühe mit „Spezial-BH“
Mensch und Tier haben sich in allen Lebensbereichen auf die extreme Kälte eingestellt. Als besonders robust
gilt die Pferderasse Jakute. Diese Wald- und Tundrapferde sind das ganze Jahr im Freien und dabei einem
Temperaturunterschied von 100 Grad (plus 40 Grad im Sommer, minus 60 Grad im Winter) ausgesetzt.
Kühe kommen nur wenige Minuten, beim täglichen Weg aus dem Stall zur Tränke, mit der Kälte in Berührung.
Dabei schützt sie ein „Spezial-BH“ vor Euter-Erfrierungen. Die Jakuten beschäftigen sich im Winter in erster Linie
mit Eisfischen, Jagen und Fallenstellen. Sie sind von klein auf abgehärtet — so legen beispielsweise jakutische Kinder
auch bei Eiseskälte jeden Tag bis zu sieben Kilometer Schulweg zu Fuß zurück.

Alaska und Beringstraße im Sommer
Das neueste Dia-Erlebnis von Helmut Pichler beinhaltet auch Eindrücke von seiner Polarkreis-Sommerreise 2006:
„Dabei erlebte ich die beeindruckende Faszination der Natur Alaskas, sah unzählige Grizzlys und Eisbären.
An der Beringstraße ergab sich die einmalige Gelegenheit, den traditionellen Walfang der Eskimos hautnah beobachten zu können.“