Berichte zur Exkursion an
die Universitätsbibliothek Salzburg im
Rahmen des schulautonomen Faches Information+Kommunikation
Ausflug an die UB Salzburg im Rahmen des IK-Unterrichts (Carolina Hohenwarter)
Am 4. Juli besuchten wir, die 7. Klassen, die Universitätsbibliothek der natur- wissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg mit Herrn Professor Zöhrer. Dort hatten wir Arbeitsaufträge unser fiktives FBA-Thema betreffend zu erledigen, die es uns eröffneten, Einblicke in die Möglichkeiten, die eine derartige Bibliothek bietet, zu erhalten. Um halb 10 erreichten wir per Bus die natur- wissenschaftliche Fakultät, wo wir sofort die Bibliothek aufsuchten. Dort angekommen wurden wir bereits von Mag. Ursula Brandweiner erwartet, die uns eine durchaus informative Einführung in das Leben eines Bibliothekars gab und uns die verschiedenen Themenbereiche und Unterteilungen der Fachliteratur näher brachte. Ebenfalls machte sie uns mit der Online-Bibliothek vertraut, die eine Übersicht über die in der Bibliothek vorhandenen und entlehnten Werke bietet. Um uns das Erledigen unserer Aufgabenstellungen einfacher zu gestalten erläuterte uns Mag. Brandweiner zusätzlich die verschiedenen Suchvarianten, die der Online-Katalog der Universitätsbibliothek bietet: Man kann beispielsweise Filter setzen, um die Suchergebnisse besser extrahieren zu können. Weiters gibt es mehrere Suchkategorien wie zum Beispiel die e-Book-Suche oder die Zeitschriftensuche. All dies legte uns Frau Brandweiner in einem computergestützten Vortrag dar, um uns die Vorgehensweise bei der Suche auch praktisch zeigen zu können. Anschließend führte uns die Bibliothekarin durch die Räumlichkeiten der hufeisenförmig angeordneten Bibliothek, um uns einen ersten Eindruck über die Einteilung zu geben. Am Ende der Einführung angelangt, wurden uns von Herrn Professor Zöhrer die Arbeitsaufträge ausgeteilt. Anbei befindet sich das Deckblatt unserer „Arbeitsmappe“, das als Mind-Map gestaltet bereits einige zu erledigende Aufträge beinhaltet. Um die Fragen auf dieser Mind-Map beantworten zu können, die auf jedes FBA-Thema zugeschnitten waren, musste man das Datenbank-Infosystem (DBIS) und das Verzeichnis elektronischer Zeitschriften zu Hilfe nehmen. Als zweite Frage galt es im Zeitschriftenraum der Bibliothek nach einer fachspezifischen Zeitschrift zu suchen und bibliografische Informationen wie den Herausgeber oder die Erscheinungsart derselben zu ermitteln. Diese Daten musste man in einer Zitation wiedergeben. Die nächste Fragestellung bestand darin, mittels einer angegebenen DOI-Nummer (Digital object identifier; www.doi.org) eine Zeitschrift in der Online-Bibliothek zu suchen und diese korrekt zu zitieren. Anschließend galt es, ein angegebenes e-Book zu suchen und nach den korrekten Richtlinien zu zitieren. Vorletzte Fragestellung gab vor, ein Werk mit einer angegebenen Signatur ausfindig zu machen und die bibliografischen Inhalte in einem Zitat wiederzugeben. Zuletzt wurde der Auftrag gestellt, 2 wissenschaftliche Arbeiten (Dissertationen, Diplomarbeiten) aufgrund ihrer Zitation und ihrer Gestaltung zu vergleichen. Eine korrekte Zitation war natürlich auch Teil dieser Aufgabenstellung. Um alle Arbeitsaufträge spezifischer gestalten zu können, waren sämtliche Fragestellungen individualisiert, das heißt auf die jeweiligen Themen der fiktiven FBA der Schüler zugeschnitten. Unsere fertig gestellten Arbeitsaufträge wurden anschließend im Bus eingesammelt und deren Ausführung trug maßgeblich zur Semesternote bei.
Das Deckblatt unserer Arbeitsaufträge, eine Mind-Map:

Bericht zur IK-Exkursion nach Salzburg(Jakob Fischer)
Am 4.Juni 2009 unternahmen beide 7.Klassen einen Ausflug nach Salzburg, um einerseits in der naturwissenschaftlichen Bibliothek und andererseits in der Hauptbibliothek die schriftlichen Semsterarbeiten des Faches „Information und Kommunikation“ durchzuführen. Zweck der Exkursion war es, den Respekt vor bibliothekarischen Aufgaben abzubauen und einen Einblick in den Arbeitsalltag an Universitäten zu bekommen. Um 9:30 Uhr erreichten die Schüler schließlich Salzburg und trennten sich in 2 Gruppen. Je nach gewählten Themen der fiktiven FBA, die im Unterrichtsfach „Information und Kommunikation“ während des ganzen Schuljahres bearbeitet wurden, wurden die Schüler in 2 ungefähr gleich große Gruppen geteilt, die sodann einerseits die Hauptbibliothek und andererseits die Naturwissenschaftliche Bibliothek besuchten.
Jene Gruppe, die eher geisteswissenschaftliche Themen gewählt hatte, bekam in der Hauptbibliothek der Universität Salzburg nach einem kurzen Fußmarsch, zuerst eine kleine Führung in den Speicher, in den Bibliotheksinformationsraum und in die wichtigsten Räumlichkeiten des Gebäudes, bevor man ungefähr 3 Stunden Zeit hatte einige praktische Aufgaben zu erledigen. Die Führung durch die Universitäts-bibliothek, in der sowohl Inhalte präsentiert wurden aber andererseits auch alle Schüler die Möglichkeit hatten, selbst Fragen zu stellen, dauerte ungefähr eine Stunde. Danach konnte man bereits mit der Arbeit, die in 3 verschiedenen Räumen gemacht werden musste, beginnen. Hauptsächlich ging es um das exakte Zitieren von Werken und das Recherchieren von Informationen. Als Hilfestellung durfte aber jeder Schüler ein Zitierskriptrum verwenden, um die einzelnen Richtlinien besser einhalten zu können. Zudem ging es oft nur um praktische Aufgabenstellungen, bei denen weniger der Schwierigkeitsgrat Probleme machte, sondern die die Schüler mit Aspekten der genauen Recherche konfrontieren sollen. Neben dem gewissen Zeitdruck und dem Suchen nach Informationen, entpuppte sich das ganz stille Arbeiten als eine weitere Herausforderung, da man während der Aufgabenbewältigung die Studenten nicht stören durfte. Natürlich war es während des Aufenthalts auch genehmigt, eine rund einstündige Mittagspause einzulegen und sich in der Mensa beziehungsweise in Lokalen der näheren Umgebung zu versorgen. Die meisten Schüler arbeiteten in kleineren Gruppen zusammen um sich gegenseitig auch bei Unklarheiten unterstützen zu können. Demzufolge schafften es die meisten auch, die Zeitvorgabe ohne größere Probleme einzuhalten. Knapp nach 15 Uhr beendeten dann auch die Letzten ihre Arbeiten und die Gruppe machte sich wieder auf den kurzen Weg zurück zum Bus.