Wird die Glühlampe abgeschossen?

 

 

Gewiss ist es noch nicht so weit, aber die Gefahr besteht offenbar, dass die Glühlampe "abgeschossen" wird. Die gewaltigen Elektrosmog verbreitende Energiesparlampe soll ihren Platz einnehmen.

(Ähnliches hat auch Außenministerin Dr. Ursula Plassnig am 9.3.2002 im TV in der ZIB 2 als Beitrag zum Klimaschutz angedeutet).

 

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„Dies wäre ein großes gesundheitliches Problem für den empfindlicheren

Teil der Bevölkerung und - zusammen mit dem stetig steigenden

Elektrosmog-Pegel - letztlich für uns alle.

Unter  www.buergerwelle-schweiz.org/Strom_im_Haushalt.505.0.html#2566

habe ich Material zu diesem Problem veröffentlicht.

Unter anderem wird das BAG-/BFE-Merkblatt über Energiesparlampen kritisiert. Dieses basiert auf einer ungeeigneten Feldmessmethode. Es wurde offensichtlich zum

Zweck der "Reinwaschung" der Energiesparlampe publiziert.

 

Freundliche Grüsse

Peter Schlegel, Dipl. Ing. ETH

Güeterstalstrasse 19

CH-8133 Esslingen“

Quelle/Informant(in): Dr. Moldan, Iphofen

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Die Energiesparlampe ist nicht die Lösung!

 

Für die elektrosensiblen Menschen, die heute zwischen rund 10 und 15% der Bevölkerung ausmachen, Tendenz steigend, würde ein totales Glühlampenverbot Alarmstufe Eins bedeuten: Warum?

 

1. Das hochfrequente Feld: Jede Energiesparlampe ist nichts anderes als eine kompakte Fluoreszenzröhre (im Volksmund fälschlich „Neonlampe“). Sie enthält ein Vorschaltgerät, wie es auch bei den Fluoreszenzröhren in der Leuchte eingebaut ist. Dieses Vorschaltgerät wandelt die 50 Hertz-Netzstromfrequenz in eine solche von z.B. 40'000 Hertz (40 Kilohertz) um. Dabei entsteht ausserdem eine niederfrequente periodische Pulsung von 100 Hertz – eine Frequenz, wie sie beispielsweise ein langsam eingestellter Schlagbohrer hat. Diese Pulsung ist bei einzelnen Lampenfabrikaten sehr ausgeprägt.

Jede Energiesparlampe ist also ein kleiner „Infra-Langwellen-Radiosender“, der einen 100 Hertz-Ton in die Runde sendet, solange die Lampe eingeschaltet ist. Dieser Ton kann am Messgerät hörbar gemacht werden (g/gis).

 

2. Das niederfrequente Feld: Neben diesem hochfrequenten elektrischen Feld erzeugen die Energiesparlampen auch ein mehrfach höheres elektrisches 50 Hz-Wechselfeld als die gewöhnlichen Glühbirnen.

 

Energiesparlampen falsch eingesetzt

Gesundheit: Energiesparlampen haben nichts zu suchen im engeren Wohn-, Schlaf- und Ar­beitsbereich. Auf keinen Fall sollen sie in Arbeitsplatz- und Nachttischleuchten eingesetzt werden, wo der Kopf am allernächsten bei der Lampe ist.

 

Lichtqualität: Trotz aller Anstrengungen der Industrie für eine etwas angenehmere Lichtfarbe reicht keine Energiesparlampe an die Glühbirne heran. Für das feine Empfinden ist und bleibt ihr Licht „künstlich“. Das ist vor allem im Wohnbereich wichtig. Es ist nicht das warme Glühen eines erhitzten Drahtes, sondern das „kalte Leuchten“ des auf der Innenseite des Glaszylinders angebrachten chemischen Belages. Gelingt der Energiesparlampe – trotz jahrelangem Trommelfeuer mit Energiesparpropaganda – vor allem auch deshalb der Durchbruch nicht? Weil in der Bevölkerung noch ein gesundes Empfinden für eine wirkliche Lichtqualität herrscht?

 

Energiesparen: Soll der Durchbruch für die Energiesparlampe jetzt durch Regierungsverdikt erzwungen werden? – Man prüfe: Von wem stammt eine Energiespar-Prognose? Von der Lam­penindustrie? Oder von der industriefreundlichen Regierungsstelle selber?

Warum sollen wir also ausgerechnet mit Energiesparlampen Strom sparen, wenn sie gesundheitlich bedenklich sind, eine schlechtere Licht-Empfindungsqualität haben und mit anderen Massnahmen viel mehr Strom gespart werden kann? Nur damit die Industrie so mehr Geld verdienen kann? Und damit Energiesparexperten ihr Erfolgserlebnis haben? Und Politiker bequem sagen können, sie hätten etwas für das Klima getan?

 

Warnung vor der Energiesparlampe in Konsumentenzeitschriften:

In den folgenden Zeitschriften wurde bisher vor Energiesparlampen gewarnt (Auswahl):

 

BEOBACHTER 3/2004 „Lampen können Ihre Gesundheit gefährden. – Energiesparlampen werden als saubere und sparsame Alternative zu Glühbirnen gepriesen. Was dabei aber verschwiegen wird: Sie erzeugen Elektrosmog.“ – Elektrische Wechselfelder von Energie­sparlampen überschreiten die Grenzwerte der TCO-Empfehlungen bei weitem.

 

SALDO 1/2005 „E-Smog: Beruhigen statt forschen. – Zwei Bundesämter behaupten, der Elektrosmog sei bei Sparlampen kein Problem. Die Hersteller zahlten an die Studie.“

 

CASA NOSTRA (Hausverein Schweiz) vom 10.03.05 übernimmt die kritische Beurteilung des SALDO-Artikels.

 

TEST 1/2006 „Erst ab 1,50 Meter Abstand unterschritten alle Sparlampen den TCO-Richtwert.“ „Tipp: ... Energiesparlampen nur in Wand- und Deckenleuchten einschrauben. In Steh, Schreibtisch- oder Nachttischleuchten sollte man sie nur benutzen, wenn ein grösserer Abstand gewahrt bleibt.“

 

Das BAG-/BFE-Merkblatt „Elektromagnetische Felder von Energiesparlampen“1 – im Dienste der Lampenindustrie

 

Dieses Merkblatt des Bundesamtes für Gesundheit BAG und des Bundesamtes für Energie BFE schützt die Lampenindustrie, nicht die Bevölkerung.

Es sagt, Energie­sparlampen seien völlig unbedenklich. Aber diese Aussage kommt zustande, weil ein ungeeignetes, zu tiefe Messwerte lieferndes Messverfahren angewandt wurde, und weil die aus der Praxis seit vielen Jahren bekannten Beschwerden infolge Energie­sparlampen ignoriert werden.

Das BAG-/BFE-Merkblatt1 basiert auf einem Messbericht von Dr. G. Dürrenberger (For­schungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH Zürich, eine Stiftung der Mobilfunkindustrie) und Dr. Georg Klaus, Maxwave AG, mit dem Titel „EMF von Energiesparlampen: Feldmessun­gen und Expositionsabschätzungen mit Vergleich zu anderen Quellen im Alltag“ vom November 2004. Er wurde von der Osram AG und der Philips AG Lighting unterstützt. Der Bericht entstand offensichtlich als Reaktion auf den BEOBACHTER-Artikel vom Anfang desselben Jahres. Untersucht man die Aussagen des Berichtes, so wird klar: Der Bericht hat den vorbestimmten Zweck, die Energiesparlampe als gesundheitlich harmlos und als empfehlenswert darzustellen.

 

Von der Pulsung des elektrischen Feldes mit 100 Hertz steht im Merkblatt kein Wort. Das zeigt, dass für die Berichtsverfasser und für die Bundesämter die nichtthermischen (biologischen) Wirkungen elektromagnetischer Felder kein Thema sind und sie die Forschungsergebnisse und die umfangreichen Praxiserfahrungen mit der besonders aggressiven gepulsten Hochfrequenzstrahlung nicht kennen oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen.

 

Quelle: Auszüge aus: www.buergerwelle-schweiz.org/Strom_im_Haushalt.505.0.html#2566

März 2007, 2. Fassung.