Erzherzog Johann BORG BAD AUSSEE
Schulübergreifendes Projekt 2006 (BORG und Volksschule)

Handytelefonieren kann deine Gesundheit gefährden…
Elektrosmog, Gefahr und Risiko?

Aus aktuellem Anlass (Warnung der Wiener Ärztekammer im Sommer 2005) greifen wir in Fortsetzung des Projektes "Wie gefährlich ist KABELLOS?" aus dem Jahr 2004 das Thema "Mobilfunk und Jugendliche" erneut auf, um die gesundheitliche, gesellschaftliche, sprach- und kommunikationsrelevante  und auch verschuldungsmäßige (Handy ist Schuldenfalle Nr. 1!) Problematik aufzuarbeiten. Schulübergreifend mit der Volksschule Bad Aussee und in Zusammenarbeit mit dem Kinderbüro Graz wird ein Folder (Auflage 100.000 Stück!!) inhaltlich und theatralisch vorgestellt. Ziel: Jedes Volksschulkind des Ausseerlandes soll einen solchen Folder bekommen, im Rahmen eines Projektvormittags und bei einer Abendveranstaltung
(öffentlich, 11. Mai 2006, 19.00 Bundesschulzentrum Bad Aussee,) werden alle Eltern eingeladen und über Fachreferenten informiert.

 

Projektleitung BORG
Prof. Mag. Harald Gerstgrasser
harry.ger@gmx.at

 


Projektklasse der Volksschule, 1b

 

Projektleitung Volksschule
Dipl. Päd. Angelika Gerstgrasser

 

 

Referentin:
Risiko Mobilfunk Österreich
DI Ingrid Grubauer, Graz

 


Projektklasse des BORG 7B-NAWI

 

Beratung: Dr. Gerd Oberfeld,
Amt der Salzburger Landesregierung,
Arzt für Umweltmedizin

 

 

 

Als Höhepunkt des schulübergreifenden Projekts „Handytelefonieren kann deine Gesundheit gefährden, Elektrosmog – Gefahr und Risiko?“ fanden in der Aula des Erzherzog Johann BORG Bad Aussee am 11. Mai zwei im wahrsten Sinne des Wortes große Abschlussveranstaltungen statt. Am Vormittag konnte der Leiter des Projekts, Prof. Harald Gerstgrasser, über 300 Volksschüler des Ausseerlandes mit ihren Lehrerinnen zu einer speziell auf diese Altersgruppe  abgestimmte Informationsveranstaltung begrüßen. Ein besonderer Programmpunkt war die Aufführung eines Ausdruckstanzes der Schüler der 1B-Klasse der Volksschule
Bad Aussee unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Dipl. Päd. Angelika Gerstgrasser. Getanzt wurde eine Vision, nämlich „Lieber Spielen als Handytelefonieren“. Dazu wurden Riesenhandys verwendet, die im Zeichenunterricht angefertigt wurden. So konnte laufend das Thema Handy und Gesundheit besprochen und aufgearbeitet werden. Anschließend wurden von Projektschülern des BORG in kurzen Impulsreferaten die Themen Technik, Gesundheit und Verhaltensregeln im Umgang mit einem Handy vorgetragen, weiters eindrucksvolle Experimente vorgeführt. Jeder Volksschüler bekam einen Informationsfolder zum Thema „Handy und Elektrosmog“ überreicht. Der Informationsfluss funktionierte prächtig, das zeigten die vielen aufmerksamen Fragen der jungen Zuhörer.
Bei der öffentlichen Abendveranstaltung sprach Bgm. Otto Marl Worte aus Sicht des Bürgermeisters. Im Leitbild der Region Ausseerland stehen an erster Stelle die Gesundheit und das Wohlfühlen. Uneingeschränkter Fortschritt um jeden Preis und das Risiko einer Gesundheitsgefährdung als Tribut an eine neue, unerforschte Technologie wie den Mobilfunk sind abzulehnen. Er appellierte an die Eltern, Vorsicht walten zu lassen, sowohl was die Gesundheit der Kinder anlangt als auch was die Verschuldensfrage durch Handyrechnungen betrifft. Was das Aufstellen von Mobilfunk-Basisstationen anlangt, gibt es derzeit gesetzlich leider nur die Einspruchsmöglichkeit über den Natur- und Landschaftsschutz. Doch breite Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit wie eben dieses Schulprojekt zeitigen auch ihre Wirkung.
Dr. Gerd Oberfeld, Experte und Arzt für Umweltmedizin, beantwortete in Form einer Videobotschaft ausgewählte Fragen zum Thema Handynutzung und Gesundheit. Als Gastreferentin gab Frau DI Ingrid Grubauer, Obfrau von „Risiko Mobilfunk, Gesundheitsschutz und Menschenrechte“, einen sehr umfassenden Einblick in das Thema. Den Projektleitern war es ein großes Anliegen, dem zukünftigen Zielpublikum der Mobilfunkindustrie und auch deren Eltern die dringend notwendigen Informationen zum Thema Handy und eventuellen gesundheitlichen Auswirkungen zu geben, im Sinne einer Vorsorge und Aufklärung an der Basis.

Wie gefährlich sind Handys wirklich?  Salzburger Nachrichten, 1. Juli 2011, Dr. Gerd Oberfeld

Handystrahlen beeinflussen das Lernen

Aussendung der Ärztekammer vom 9. Juni 2011
Mobilfunk: Mögliche Krebsgefahr von WHO bestätigt

 

AUVA-Report-Athermische Wirkung bestätigt

DIE PHYSIOLOGISCHEN UND UMWELTRELEVANTEN
AUSWIRKUNGEN NICHT IONISIERENDER
ELEKTROMAGNETISCHER STRAHLUNG

Schädigung und Zerstörung der Natur durch Mobilfunk!

DIE AUSWIRKUNGEN
ELEKTROMAGNETISCHER FELDER
AUF TIERE

Handymasten - Angriff auf das Immunsystem

Sparlampe statt Glühbirne?       EU verbietet die Glühbirne!

Die Österreichische Ärztekammer erhebt Einspruch gegen die Verabschiedung des vorliegenden
Entwurfs der Vornorm ÖVE/ÖNORM E 8850 vom 1.8.2005, Grenzwerte und Empfehlungen

Elektrosmog, Gefahr und Risiko. Vortrag am PI-Salzburg, 1. Dezember 2006

10 medizinische Handyregeln

Bericht der Kleinen Zeitung, 16. Mai 2006

Videobeitrag des ARF (Ausseer Regionalfernsehen)

Bildergalerie zu den Veranstaltungen

Weitere Veranstaltungen zum Thema :

Veranstaltung der Umweltanwaltschaft des Landes Steiermark am 26. April 2006        Zusatzinformationen        Kurzbericht von der Veranstaltung

                  von links nach rechts: Dr. E. Ch. Schöpfer, Mag. A. Teschinegg, Bgm. Otto Marl, Umweltanwältin MMag. Ute Pöllinger
Dr. Gerd Oberfeld, Mag. Harald Gerstgrasser

 

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